|
Wasser und Leben sind Eins. Gerade in einem Land, in dem es sehr wenig regnet, wird es sehr schnell zu einem Mythos, vor allen Dingen dann, wenn es unter der Erde fließt. Und vom Mythos zur Gottheit ist es ein kleiner Schritt. Auf Sardinien wurde das Wasser zur Zeit der Nuraghier verehrt. Dort wo es gefunden wurde, entstanden Tempel. Um die Tempel wuchsen Hütten, in denen die Pilger wohnen konnten. Sämtliche kriegerischen Handlungen waren an diesen Orten untersagt, was einiges über die tiefe Religiosität der kriegerischen Nuraghier aussagt.
Bild: Der Heilige Brunnen von S. Cristina bei Paulilatino
|