Bild: Viele römishe Thermen sind auf Sardinien noch erhalten. Die Bekanntesten sind in Fordongianus.
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Im Jahre 238 vor Christus wurde Sardinien ohne nennenswerten Widerstand Seitens der Sarden von den römischen Truppen erobert. Heute sind nur wenige Zeugnisse aus dieser Zeit erhalten geblieben. Eines der sicherlich größten römischen Bauwerke auf Sardinien, das Amphitheater von Cagliari, wurde leider schon im Mittelalter als Steinbruch genutzt. In Pula, an der Südküste Sardiniens, kann man die ursprünglich punische, später dann von den Römern überbaute Stadt "Nora" besichtigen. Ein Bummel durch die gepflasterte Straßen, an den Thermalbädern und einem kleinen Amphitheater entlang, sowie durch leider nicht besonders gut erhaltene Wohnhäuser lohnt sich!
Noch heute werden von den Bauern und Hirten Münzen, Tonkrüge und sogar Schmuckstücke aus der langen Zeit der Römerherrschaft gefunden. Leider haben sich auch Kunsträuber auf die Ausgrabung seltener Stücke spezialisiert. Dadurch werden jedes Jahr illegal seltene Fundstücke an Sammler in der ganzen Welt verkauft. In der Provinz von Oristano, am Rande des Ortes Fordongianus kann man noch die Ruinen der römischen Thermen bewundern. Neben einem intakten Schwimmbecken und einem weiten Säulengang sind auch noch andere Bauten erhalten geblieben.
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